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Retten Sie das wunderschöne Thayatal vor riesigen Windschrauben!

 

Laut vorläufiger Informationen wird an der mährisch-österreichischen Grenze der Aufbau von 26 – 31, ca. 150 – 200 m hohen Windkraftwerken geplant – der sog. Windpark Nord. Investoren sind drei österreichische Grenzgebietsgemeinden Hardegg, Weitersfeld und Langau, die mit Österreichischen Bundesforsten zusammenarbeiten. Das zu bebauende Gebiet sollte die Fläche von 600 ha haben und dicht an der tschechischen Staatsgrenze sowie dem bilateralen Nationalpark Thayatal liegen.

Das betroffene Gebiet grenzt an die mährischen Regionen um Frain an der Thaya (Vranov nad Dyjí) und Jamnitz (Jemnice) – an Regionen, wo wir leben, tätig sind und wo wir Erholung suchen. Da wir der Meinung sind, dass der geplante Windpark Nord unternehmerische Aktivitäten und das Leben des ganzen Gebiets negativ beeinflussen würde, möchten wir mittels dieser Petition unsere Stellungnahme zum Projekt Windpark Nord zeigen.

Die Region um Frain an der Thaya und ihre Unternehmer sind vom Touristenverkehr und guten Erholungsmöglichkeiten abhängig. Die Gäste kommen her, um reine ländliche Natur zu besuchen. Die Anwesenheit der Riesenwindschrauben würde den Charakter der Landschaft beträchtlich verändern und den guten Ruf des ganzen Erholungsorts beflecken.

Die Region um Frain an der Thaya sowie der Nationalpark Thayatal bilden ein einzigartiges Naturgebiet mit vielen historischen Sehenswürdigkeiten. Die Einzigartigkeit des Gebietes ist deutlich dank zahlreichen Aussichtsstellen mit schönem natürlichem Hintergrund. Nach dem Aufbau des Windpark Nord würden die hohen Riesenwindschrauben zur Dominante der meisten Szenerien. So würden z. B. Werbebilder des Schlosses Frein mit drehenden Windschrauben im Hintergrund niemanden mehr zum Besuch locken.

Wir befürchten, dass vor allem der visuelle Effekt des Parks negativen Einfluss auf den guten Ruf der Erholungsregion um Frain an der Thaya sowie das Thayatal hätte. Dieses Gebiet ist schon jetzt strukturell vernachlässigt. Die Staatsverwaltung, Unternehmer sowie die Gemeindeselbstverwaltungen bemühen sich sehr um Verbesserung des Lebensstandards dortiger Bürger. Mit großer Wahrscheinlichkeit kann man erwarten, dass nach dem Aufbau des Windparks die Besucherzahl sinken würde, was die negativen Folgen für Unternehmungen hätte: Verringerung der Besucherzahl/Aufträge, Senkung des Gewinns der Unternehmer, Entwertung der Investitionen, Senkung der Grundstückpreise… Die angegebenen Folgen würden dann zur weiteren Entvölkerung südwestlichen Mährens führen.
Wir möchten auch darauf hinweisen, dass die Situation jenseits der Grenze nicht anders wäre.

Argumente gegen den Aufbau gibt es auch im Bereich der Naturschutzgesetze. Hier sind wir einig mit der Stellungnahme des österreichischen und des tschechischen Nationalparks Thayatal. Diese Petition soll jedoch auf die wichtigsten Aspekte, die den unmittelbaren Einfluss auf die dortigen Einwohner, Unternehmer, bzw. das Leben und Entwicklung der Region um Frain an der Thaya haben, aufmerksam machen.

Wir sind darüber überzeugt, dass die jeweiligen österreichischen Organe bereit sein werden, alle Argumente noch einmal gründlich zu beurteilenden und den geplanten Aufbau des Windkraftwerks nochmals zu beurteilen. Wir sind der Meinung, dass es ein unwiderlegbarer Fehler wäre, wegen lokalen wirtschaftlichen Interessen und kurzfristigen konjunkturellen Tendenzen, unsere, von Vorfahren geerbte Landschaft unverbesserlich zu beschädigen und zu vernichten.